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Aberdeen

Aberdeen hat gleich zwei Spitznamen: 'the Granite City' und 'the Silver City with the Golden Sands'. Grund dafür ist der lokale graue Granit, der beim Bau der Gebäude seit dem 18. Jahrhundert verwendet wurde. Das darin befindliche Turmalin glitzert wie Silber und so glitzerten auch die Häuser. Die Bezeichnung des goldenen Sandes, rührt von Aberdeens langer Sandküste her. Seit in den 70er Jahren Vorkommen von Öl entdeckt wurden, wird sie zusätzlich als Ölhauptstadt Europas bezeichnet.

Aberdeen hat eine stark ausgeprägte kulturelle Seite. Schottlands 'National Arts Companies', zu denen das schottische Ballett, die schottische Oper, das Royal Scottisch National Orchestra, das Scottish Chamber Orchestra und das National Theatre of Scotland gehören, statten der Stadt einen regelmäßigen Besuch ab. In der Aberdeen Art Gallery ist eine Sammlung impressionistischer, viktorianischer, schottischer, aber auch zeitgenössischer Kunst zu besichtigen. Weitere interessante Museen sind das Provost Ross' House, welches das zweitälteste Gebäude der Stadt ist (1593) und das Marischal Museum, in welchem mehr als 80.000 Schätze der feinen Künste, Geschichte und Archäologie lagern.

Weil Schottland und Musik unzertrennlich sind, gibt es auch in Aberdeen eine Menge Pubs und Clubs, in denen Live Musik gespielt wird. Besonders in der Belmont Street trifft man nach dem Sprachunterricht auf eine Vielzahl solcher Veranstaltungen. Aber auch 'The Lemon Tree', 'The Tunnels', 'Drummond's, oder 'Snafu' favorisieren Live-Events. Zu einer der bekanntesten „Aberdeenerin“ zählt übrigens Annie Lennox.
Wer seine Sprachreise während der Sommermonate plant, sollte auf keinen Fall die Highland Games verpassen. Neben Dudelsack und traditionellen Highland Tänzen, wird man hier auch einige zuerst seltsam erscheinende Sportarten, wie Caber Tossing (Pfahlwerfen) zu sehen bekommen.



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