Im 19. Jahrhundert zu einem der angesagtesten Seebäder geworden, wird Torquay heute auch gerne die „Englische Riviera“ genannt. Zurückzuführen ist dies auf das gesunde Klima, welches recht mild und trocken ist und so schon seit seinem Beginn ein geeigenter Kurort für Leute mit Atemwegserkrankungen war. Ist der Englischunterricht ersteinmal vorbei, kann man sich am Strand entspannen oder entlang des Coast Path spazieren, welcher alle Strände entlang der Küste miteinander verbindet. Dabei kann man natürlich auch einmal Pause in einem der schönen Strandcafés machen. Die Ausblicke auf das Meer sind atemberaubend, die Natur um einen herum unglaublich.
Im 19. Jahrhundert war es auch, dass die Familien Parks und Cary mit dem Bau von Terassen und großen Villen begannen und so zu dem südländischen Flair der Stadt beitrugen. Deshalb hat Torquay auch die Spitznamen 'English Montpellier' oder 'English Naples'. Angeblich soll Torquay, wie Rom, auf sieben Hügeln liegen. In Wahrheit sind es ca. 40. Aber diesen Schwindel vergibt man den Einheimischen gerne.
Eines der besonders bekannten Kinder Torquays ist Agatha Christie. 1890 wurde sie hier geboren, deswegen gibt es auch touristische Attraktionen wie etwa den Agatha Christie Trail. Ein weiterer Grund, warum Torquay so bekannt ist, ist die Serie 'Faulty Towers'. Während der Dreharbeiten zu der Serie 'Monty Python's Flying Circus' entwickelte John Cleese, der dann auch die Rolle des Basil Fawlty übernahm, die Idee zu dieser Sitcom. Obwohl in Cambridge und Berkshire gedreht, spielt die Serie in Torquay und das berühmte Hotel 'Gleneagles' wird noch heute gerne von Fans der Serie besucht. Allerdings ist es mittlerweile Mitglied der Kette Best Western. Um in die englische Sprache vor dem Sprachurlaub schon einmal etwas reinzukommen, eignen sich die beiden Serien bestens. So wird man auch gleich mit dem englischen Humor vertraut.